Schadstoffe in Gewürzen – Wie Sie sich weder Appetit noch Essen verderben lassen

Berbere_05Wer wissen will, was in einem Lebensmitteln steckt, der schaut auf die Zutatenliste und weiß Bescheid, richtig? – Ganz so einfach ist es leider nicht. Generell gilt die vollständige Deklaration als verpflichtend, es gibt jedoch Ausnahmen bei der Kennzeichnungspflicht. So müssen Zusatzstoffe, die über eine Zutat in das fertige Produkt gelangen nicht gekennzeichnet werden, sofern er keine technologische Funktion hat. Auch auf Verarbeitungshilfsstoffe, Lösungsmittel und Trägerstoffe muss nicht hingewiesen werden. 

Ein weiteres Problem stellt die Konzentration von Schadstoffen in Lebensmitteln dar. Während sich bei frischer Ware in den vergangenen Jahren diesbezüglich viel verändert hat, gelten Gewürze und Gewürzmischungen immer noch als problematisch. So kommt häufig mit den Gewürzen nicht nur der Geschmack ferner Länder auf den Teller, sondern auch die dort gängigen Pflanzenschutzmittel ebenso wie Schwermetalle und Schimmelpilze. Ein besonders verbreitetes  Pestizid ist DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) – ein Insektizid, dessen Einsatz seit 2004 eigentlich weltweit verboten ist, in Entwicklungsländern jedoch weiterhin zum Einsatz kommt. DDT und einige seiner Abbauprodukte haben im menschlichen Körper hormonähnliche Wirkung, die krank machen können. Nervensystem- und Immunstörungen sowie eine Belastung von Leber und Nieren sind keine Seltenheit. „ Es werden viele Symptome erzeugt wie zum Beispiel Wortfindungsstörungen und Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen, Brennen der Haut, Muskelzuckungen und so weiter. Die Spätfolgen, was man auch in Studien schon belegt hat, sind Morbus Parkinson, Alzheimer Erkrankung, und bei Kindern ADHS.“ (Quelle: www.swr.de/odysso/giftiger-cocktail-in-gewuerzen/-/id=1046894/did=4331948/nid=1046894/1a9l9np/index.html, Stand: 17.02.2014)

Doch nicht nur die Verträglichkeit, auch der Geschmack kann leiden: Häufig werden Gewürze, um den Herstellungsprozess zu beschleunigen, mittels Bestrahlung getrocknet. Unter der Prozedur leidet jedoch nicht selten das Aroma.

Gesund und geschmackvoll würzen – geht das?

Die sicherste Möglichkeit an schadstofffreie Gewürze zu gelangen, ist gewiss, diese selbst anzubauen. Während sich heimische Kräutersorten wie Petersilie vergleichsweise leicht anbauen lassen, lohnt sich der Aufwand für exotischere Gewürze und Gewürzmischungen kaum – vor allem, wenn man bedenkt, dass alleine Curry aus rund 10 oder mehr einzelnen Gewürzen besteht.

Wer bei gekauften Gewürzen und Gewürzmischungen auf Nummer sicher gehen will, für den empfiehlt es sich, vom Einzelhandel auf eine Gewürzmanufaktur umzusteigen. Der Preis ist in der Regel höher als im Supermarkt, jedoch auch gerechtfertigt: So legt eine gute Gewürzmanufaktur stets Wert darauf, dass alle Zutaten einwandfreier Herkunft, aus kontrolliertem Anbau und frei von Schadstoffen sind. Wenn der Hersteller dann auch noch auf Geschmacksverstärker verzichtet, können Sie sicher sein, dass Zusatzstoffe auch wirklich dort bleiben, wo der Pfeffer wächst!

Bild © Ledigs Gewürzmanufaktur

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Eingeordnet unter Bewusstsein, deutsch, Ernährung, Gesundheit, Zusatzstoffe

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